Kauflaune der Händler lässt Ölpreise steigen
Singapur - An den Ölmärkten hat die Aussicht auf ein Sinken der Ölreserven in den USA am Mittwoch für Kauflaune gesorgt und den Preis für US-Rohöl zeitweise über Marke von 70 US-Dollar getragen. Seit dem Mittwochnachmittag sprang der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kurzzeitig um mehr als fünf Dollar nach oben. Nachdem der Preis für US-Öl zuletzt wieder etwas zurückfiel, stand er im asiatischen Handel bei 69,82 Dollar. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent schaffte dagegen dauerhaft den Sprung über die Marke von 70 Dollar und notierte bei 72,67 Dollar.
Die jüngste Schätzung des American Petroleum Institute (API) zu den Lagerbeständen in den USA deute auf einen Rückgang der Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt hin, hieß es von Experten. Das habe die Kauflaune der Anleger wieder angeheizt und die Ölpreise nach einer rasanten Talfahrt stark nach oben getrieben. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten des US-Energieministeriums bekannt gegeben. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt.
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