Kartellamt will Einstieg von EnBW beim Versorger EWE untersuchen
Düsseldorf/Karlsruhe - Der geplante Einstieg des drittgrößten deutschen Energiekonzerns Energie Baden-Württemberg (EnBW) beim norddeutschen Regionalversorger EWE ist offenbar noch nicht sicher. Nach Informationen der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Donnerstagausgabe) hat das Bundeskartellamt nach erster Analyse eine genauere Untersuchung angeordnet.
Die Frist für die vertiefte Prüfung läuft am 8. Januar ab. «Es geht hier um viele Märkte, vor allem im Strom- und Gasbereich, aber auch um regionale Märkte. Die müssen wir uns genau anschauen», sagte eine Behörden-Sprecherin dem Blatt.
Für rund zwei Milliarden Euro will EnBW 26 Prozent der EWE-Anteile übernehmen. «Wir sind unverändert zuversichtlich», sagte ein EnBW-Sprecher. Die beiden Unternehmen wollen eigenen Angaben zufolge künftig unter anderem beim Bau von Kraftwerken und Offshore-Windparks, im Gasgeschäft sowie beim Auslandsengagement zusammenarbeiten.
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