Kartellamt gegen Einstieg von Stromkonzern EnBW bei Versorger EWE
Bonn - Das Bundeskartellamt hat den geplanten Einstieg des drittgrößten deutschen Energiekonzerns EnBW beim norddeutschen Versorger EWE abgemahnt. Es habe wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen eine 26-prozentige Beteiligung des Karlsruher Stromkonzerns Energie Baden-Württemberg an der Oldenburger EWE Aktiengesellschaft, teilte das Kartellamt am Montag in Bonn mit.
"Nach vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamtes würde der Zusammenschluss auf den Gasmärkten in Ostdeutschland zur Verstärkung marktbeherrschender Stellungen von Beteiligungsunternehmen der EnBW und der EWE führen", hieß es zur Begründung. Die beiden Unternehmen hatten angekündigt, bei erneuerbaren Energien sowie der Beschaffung und Speicherung von Gas zusammenarbeiten zu wollen. Sie haben nun bis Ende Januar Zeit, sich zu der vorläufigen Beurteilung des Kartellamts zu äußern.
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