Kabel Deutschland will in weniger als drei Wochen an die Börse
München - In knapp drei Wochen will der größte deutsche Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) bereits an die Börse gehen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise berichtete, wirbt KDG-Chef, Adrian von Hammerstein, ab kommendem Montag um Investoren. Diese sogenannte Roadshow solle bis zum 19. März dauern. Am 22. März oder kurz danach könnte bereits die Erstnotiz an der Frankfurter Börse folgen.
Der bisherige Haupteigentümer Providence wolle zunächst nur einen Minderheitsanteil von etwa 40 Prozent abgeben und so bis zu einer Milliarde Euro einnehmen, schreibt die Zeitung. Damit wäre der Börsengang von KDG das größte Debüt am deutschen Aktienmarkt seit 2007, als der Hamburger Hafen an die Börse ging.
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