Kabel-Deutschland-Eigner bereiten Optionen für Ausstieg vor

dpa-AFX | 22.01.2010
Bild: Kabel Deutschland Logo

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Hamburg - Laut einem Zeitungsbericht bereiten die Mehrheitseigner von Kabel Deutschland (KDG) zwei Möglichkeiten für ihren Ausstieg vor. Der Finanzinvestor Providence arbeite nicht nur an einem Börsengang des Kabelnetzbetreibers, sondern suche zugleich nach einem Käufer, berichtet die "Financial Times Deutschland" ('FTD') am Freitag. Bereits im zweiten Quartal könnte demzufolge der Börsengang starten. Kabel Deutschland wollte sich dazu auf Nachfrage des Magazins nicht äußern.


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Das Volumen eines möglichen Börsengangs (IPO) von Kabel Deutschland könnte den Informationen zufolge etwas weniger als 2 Milliarden Euro betragen. Allerdings hat sich der IPO-Markt noch wieder erholt. Erst Ende 2009 waren die Börsengänge der Hochtief-Tochter Concessions und des Wind- und Solarparkbetreibers Scan Energy mangels Inverstoreninteresse abgebrochen worden.

Kabel-Deutschland-Eigner Providence verfolgt damit eine ähnliche Strategie wie seine Konkurrenten BC Partners und Apollo. Diese hatten für den Kabelnetzbetreiber Unitymedia ebenfalls zwei Möglichkeiten vorbereitet und schließlich im Herbst für 3,5 Milliarden Euro an Liberty Global verkauft. Investmentbanker rechnen damit, dass solche zweigleisigen "Dual-Track-Verfahren" 2010 für Finanzinvestoren wieder interessanter werden, weil sich der Markt für Börsengänge wieder belebt.



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