Kabel Deutschland bestätigt geplanten Börsengang
Unterföhring - Kabel Deutschland wird an die Börse gebracht. Der nach eigenen Angaben größte Kabelnetzbetreiber Deutschlands mit Sitz in Unterföhring bei München bestätigte am Dienstag Berichte vom Vortag zum bevorstehenden Börsengang des Unternehmens. Die Eigentümer hätten sich dabei für einen Börsengang mit Listing in Frankfurt entschieden.
Unklar sind nach wie vor Zeitpunkt und Volumen des Börsengangs. Kabel Deutschland erklärte lediglich, dass nur Aktien aus dem Eigentum des bestehenden Gesellschafters verkauft werden sollen. Größter Eigentümer ist mit 88 Prozent der Finanzinvestor Providence Equity Partners.
An die Börse gebracht werde die noch in eine Aktiengesellschaft umzuwandelnde Kabel Deutschland Holding GmbH, die Muttergesellschaft der Kabel Deutschland GmbH, hieß es in der Mitteilung.
Providence Equity hatte nach Interessenbekundungen mehrerer Beteiligungsgesellschaften eine Auktion veranstaltet und nach Angaben informierter Kreise fünf Gebote mit einem Volumen von bis zu 5,5 Milliarden Euro erhalten. Nach Angaben der Informanten entschied sich Providence Equity am Ende doch für den Börsengang, um vom weiteren Wachstum von Kabel Deutschland profitieren zu können.
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