Kabel BW will 2011 an die Börsen
Frankfurt/Main/Heidelberg - Kabel BW, der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland, plant in diesem Jahr an die Börse zu gehen. Das Unternehmen will alle Vorkehrungen für eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse noch in der ersten Jahreshälfte treffen. Dies sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Harald Rösch, am Freitag in Heidelberg. "Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen, arbeiten hochprofitabel und wollen bei Umsatz und Gewinn weiterhin kräftig wachsen", so Rösch.
Die Deutsche Bank und J.P. Morgan sollen den Börsengang zusammen mit Merrill Lynch und The Royal Bank of Scotland begleiten. Weitere Details zum Börsengang sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.
Kabel BW wurde 2006 von der Private-Equity-Firma EQT Fonds erworben. Den Angaben zufolge steigerte das Unternehmen seit 2007 seinen Umsatz jährlich um durchschnittlich 15 Prozent. Im Jahr 2010 verzeichnete es nach eigenen Angaben den höchsten Umsatz- und Ertragszuwachs der Unternehmensgeschichte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 21,4 Prozent auf 316 Millionen Euro. Der Umsatz legte um rund 70 Millionen auf 563 Millionen Euro zu.
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