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Jugendminister macht sich für Alterskennzeichnung von Internetangeboten stark

ddp | 24.06.2009
Bild: Junge Mädchen vor Laptop

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Köln - Jugendminister Armin Laschet (CDU) macht sich für eine Alterskennzeichnung von Internetangeboten stark. Der Minister erklärte am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung auf dem medienforum.nrw in Köln, dass das die Voraussetzung dafür sei, geeignete Filterprogramme zu nutzen, die verlässlich alle Inhalte von den Kindern fernhielten, die die Eltern für ungeeignet erachteten. Vor allem das Web 2.0 und neue mobile Kommunikations- und Unterhaltungsge­räte stellten neue Anforderungen an den Jugendmedienschutz.


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Die bisherige Strategie, Jugendschutzprogramme zu entwickeln, die eigenständig den Inhalt eines Angebots erkennen und einer Altersgruppe zuordnen können, sei fehlgeschlagen. "Deshalb ist es längst überfällig, die Anbieter in die Pflicht zu nehmen, ihre Angebote einzu­schätzen oder von einer unabhängigen Stelle einschätzen zu lassen", verlangte Laschet. "Nur auf einer solchen Grundlage ist vernünftiger Jugendme­dienschutz, der diesen Namen auch verdient, im Internet möglich", fügte er hinzu.



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