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Japan kehrt zur Atomenergie zurück

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa

Kagoshima - Das Unglück in Fukushima ist in vielen Köpfen noch präsent. Jetzt noch mehr, denn Japan kehrt wieder zum Alltag zurück und nimmt seine Atomreaktor wieder in Betrieb. Die verantwortliche Firma Kyushu Electric Power setze am Donnerstag den Block 2 des Kernkraftwerks Sendai wieder in Gang. Schon im August ging der erste Block wieder ans Netz. Aus der Bevölkerung hagelt es heftige Kritik. Etwas zwei Jahre nach der Katastrophe waren alle Atommeiler in Japan außer Betrieb.

Neue und strengere Sicherheitsauflagen

Das AKW Sendai war das erste, das im September 2014 die nach der Fukushima-Katastrophe eingeführten neuen Sicherheitsauflagen erfüllt hatte. Die Regierung nennt die Auflagen die "strengsten der Welt". Eine Mehrheit der Japaner lehnt eine Rückkehr der Nummer Drei der Weltwirtschaft zur Atomkraft ab.

Sicherheit ist nicht gewährleistet

Das Wiederanfahren des zweiten Reaktors in Sendai setze die Bevölkerung einem "inakzeptablen und unnötigen Risiko aus", kritisierte Mamoru Sekiguchi von der Umweltschutzgruppe Greenpeace in Japan. Um den Neustart zu genehmigen, habe die Atomaufsichtsbehörde NRA die Öffentlichkeit "betrogen, indem sie signifikante ausstehende Sicherheitsfragen ignorierte", sagte Sekiguchi. Die Atomaufsicht habe "dem Druck seitens der Industrie und der Regierung nachgegeben". Die Regierung strebt an, dass der Anteil der Atomenergie an der Stromversorgung bis zum Jahr 2030 bei 20 bis 22 Prozent liegt. Vor der Katastrophe in Fukushima hatte er bei knapp 30 Prozent gelegen.

Einwohner klagen gegen Inbetriebnahme

Bürger kämpfen vor Gericht in einem Berufungsverfahren weiter gegen den Neustart der Reaktoren. Das AKW Sendai liegt nur 50 Kilometer vom Vulkan Sakurajima entfernt, einem der aktivsten Vulkane des fernöstlichen Landes. Japan ist zudem eines der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Länder der Welt. Im März 2011 hatten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten des Landes verwüstet. 18 500 Menschen starben. Im AKW Fukushima kam es zu Kernschmelzen. Tote als direkte Folge des Gaus gab es indes nicht.