IVG will Investoren für unterirdische Erdöllager gewinnen
AFP
Bonn (AFP) - Der Bonner Immobilienkonzern IVG will Investoren für sein Geschäft mit unterirdischen Erdöl- und Gaslagerstätten begeistern. Das Unternehmen habe 70 seiner sogenannten Kavernen an einen von der IVG selbst gemanagten Immobilienfonds verkauft, an dem sich nun die Geldgeber beteiligen könnten, teilte die IVG am Dienstag mit.
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40 der unterirdischen Lagerstätten befänden sich bereits in Betrieb, 30 seien noch im Bau, jedoch ebenfalls bereits langfristig vermietet. Die Immobilien seien für rund 1,7 Milliarden Euro an den Fonds übergeben worden. Der Fonds richte sich an institutionelle Anleger, wie beispielsweise Investmentgesellschaften oder Banken, teilte die IVG mit.
Neben den 70 bestehenden oder im Bau befindlichen Kavernen im ostfriesischen Etzel in der Nähe von Wilhelmshaven arbeite die IVG bereits an den Planungen für weitere 60 Kavernen, erklärte IVG-Chef Wolfgang Leichnitz. Insgesamt habe das Unternehmen an dem Standort bereits die Genehmigung für den Bau von 130 Kavernen. Auch sei ein Wachstum darüber hinaus denkbar, erklärte Leichnitz.
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