ITK-Branche wächst stärker als erwartet - Telekommunikation stagniert
Der Gesamtmarkt dürfte Berchtold zufolge in diesem Jahr auf 149,1 Milliarden Euro wachsen. Dahinter stünde zwar ein niedrigeres Plus als 2006 mit einem Zuwachs von 2,4 Prozent - allerdings war der Verband bislang nur von 1,6 Prozent Wachstum 2007 ausgegangen. Der sehr wettbewerbsintensive Sektor Computerhardware habe sich aber stabilisiert und die Segmente Software und IT-Dienstleistungen entwickelten sich besser als angenommen, sagte BITKOM-Chef Berchtold.
Merkel sagte, das Ziel sei, die Innovationspolitik auf insgesamt 17 Zukunftsfelder auszurichten. Neben Informations- und Telekommunikations-Technologie seien dies unter anderem Energie, Gesundheit, Nanotechnologie und Verkehrstechnik. Die Bundesregierung stelle bis 2009 insgesamt rund 15 Milliarden Euro zur Verfügung. Dies sei der Beitrag des Bundes, um die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2010 auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Den ersten nationalen IT-Gipfel gab es im vergangenen Dezember.
Die weltweite Leitmesse ist von Donnerstag an für das Publikum geöffnet und dauert bis zum 21. März. Auf der CeBIT präsentieren 6059 Unternehmen aus 77 Ländern ihre Produkte. Mehr als die Hälfte der Aussteller kommt aus dem Ausland. Im vergangenen Jahr waren noch rund 6260 Firmen auf der Messe vertreten.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos betonte, seit Jahren seien die Entgelte für grenzüberschreitende Handy-Telefonate deutlich zu hoch. Eine europaweite Regelung, die die Bürger nachhaltig entlaste, sei dringend geboten. Gegenwärtig werde auf europäischer Ebene ein Verordnungsentwurf diskutiert, bei dem aber noch wichtige Detailfragen offen seien, erläuterte Glos. Ziel der deutschen EU- Präsidentschaft sei es, im Juni dieses Jahres in Luxemburg eine politische Einigung bei dem Thema zu erzielen. Die EU-Kommission will die Mobilfunkanbieter mittels einer Preisobergrenze zwingen, die hohen Gebühren für Anrufe im europäischen Ausland um bis zu 70 Prozent zu verringern.
2008 soll die CeBIT grundlegend reformiert werden. Im Mittelpunkt steht dabei auch, die Messekosten für die Unternehmen zu reduzieren. Die CeBIT-Veranstalter haben in diesem Jahr tausende von Billigtickets an Aussteller verkauft. Es gebe seit langem Rabattpreise für Aussteller der Computermesse, sagte ein Sprecher der Deutschen Messe AG. Neu in diesem Jahr sei aber ein Angebot für so genannte Mit-Aussteller - das sind Firmen, die nicht mit einem eigenen Stand auf der CeBIT vertreten sind, ihre Produkte aber auf Ständen anderer Aussteller präsentieren.
Mit-Aussteller konnten jeweils 500 Tickets zum Preis von insgesamt 490 Euro ordern. Umgerechnet entspricht dies einem Ticket-Preis von 0,98 Euro. "Um die" 300 Firmen hätten dieses Angebot genutzt, sagte der Messe-Sprecher. Es seien über diesen Weg also rund 150 000 Tickets abgegeben worden. Die "Nutzungsquote" solcher günstiger Tickets liege aber erfahrungsgemäß weit darunter. Die Messe rechnet diesmal wie im Vorjahr mit rund 434 000 Besuchern. Etwa die Hälfte der CeBIT-Gäste kommt mit Karten von den Ausstellern auf das Messegelände. Normalerweise kostet ein CeBIT-Ticket an der Tageskasse 38 Euro, im Vorverkauf 33 Euro.
Wachstumsmotor der gesamten Branche sind vor allem die Informationstechnik (plus 3,5 Prozent) und die digitale Unt
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