iPhone-Netzsperre von T-Mobile lösen
Hannover - Für Besitzer des iPhones lohnt es sich, nach Ablauf der Mindest-Vertragslaufzeit die Netzsperre von T-Mobile zu lösen. Somit sind sie nicht mehr an die alte SIM-Karte und den bisherigen Tarif gebunden. Insbesondere im Ausland kann man mit einem entsperrten iPhone viel Geld sparen, schreibt das Themenheft "c't kompakt: iPhone, iPad & Co".
Die Netzsperre des iPhones lässt sich nach der zweijährigen Mindest-Vertragslaufzeit erst über einen Anruf bei der T-Mobile-Hotline oder einen Besuch im Shop aufheben. Damit die SIM-Karte mit allen Anwendungen funktioniert, muss man das iPhone danach über iTunes neu aktivieren.
Ohne Netzsperre kann man nicht nur einen günstigeren Tarif, sondern auch gleich einen neuen Provider wählen - doch sollte man die Nachteile kennen. "Einige Anbieter locken mit niedrigen Preisen und kurzen Vertragslaufzeiten. Gerade bei der Internetverbindung auf dem Land oder im Zug gibt es jedoch erhebliche Qualitätsunterschiede zwischen den Mobilfunknetzen", erläutert c't-Experte Axel Kossel. "Da ärgert man sich womöglich über zu langsame Internetverbindungen oder hat schlimmstenfalls gar keinen Netzzugang."
Im Ausland entpuppt sich ein Internet-Handy schnell als gefährliche Kostenfalle, weil die Roaming-Gebühren der Netzbetreiber für Daten teilweise sehr hoch sind. Abhilfe schaffen Auslands-Optionstarife. Oder man kauft bei einem lokalen Anbieter eine Prepaid-SIM-Karte, die aber nur mit entsperrtem iPhone funktioniert. Auch wer sein iPhone verkaufen möchte, hat Vorteile, wenn das Gerät nicht mehr zwangsweise an einen T-Mobile-Vertrag gebunden ist: Entsperrte Geräte erzielen wesentlich höhere Preise auf dem Gebrauchtmarkt.
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