iPhone-Exklusivvertrag zwischen Apple und AT&T beschäftigt Gericht
Apple müsse den Käufern des iPhone die Wahl überlassen, welche Telefongesellschaft sie für das Handy nutzen wollen, heißt es in der von Anwalt Damian Fernandez eingereichten Klage. Die exklusive Zusammenarbeit von Apple mit AT&T "verringert den Wettbewerb und läuft auf die Schaffung eines Monopols hinaus".
Fernandez schätzt die Zahl der seit dem 29. Juni in den USA verkauften iPhone-Geräte auf knapp 1,3 Millionen. Er wirft Apple vor, mit einem seit 27. September erhältlichen Software-Update auf jene Nutzer abzuzielen, die den Exklusivvertrag mit AT&T umgehen und ihr Handy so manipuliert haben, dass es auch mit einem anderen Telefonanbieter funktioniert. Diese neue Software verursache absichtlich Fehlfunktionen an derartigen iPhones. "Apple bestraft seine Kunden, die nur ihr Recht zur Freischaltung ihrer iPhones ausgeübt haben", heißt es in der Klageschrift.
Apple und AT&T hatten vor Verkaufsstart einen Vertrag geschlossen, der dem Telefonanbieter fünf Jahre lang das alleinige Recht zugesteht, die Telefonfunktion des iPhone zu betreiben. In Deutschland arbeitet Apple bei mit seinen iPhones exklusiv mit der Telekom-Tochter T-Mobile zusammen, in Frankreich mit dem Telekomkonzern Orange.
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