Internet-Wirtschaft berät über Schutz vor SPAM-Mails
dpa | 21.05.2003
Usingen (dpa/lhe) - Der Schutz vor unverlangten Werbebotschaften
per E-Mail steht am Mittwoch im Mittelpunkt eines Kongresses von
Internet-Spezialisten in Usingen bei Frankfurt. Ziel des Verbandes
der Deutschen Internetwirtschaft ist es nach den Worten seines
Sprechers Sven Karge, eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit
gegen die so genannten SPAM-Nachrichten anzustossen. An dem Kongress
nehmen nach Verbandsangaben fast alle für den deutschen Markt
wichtigen E-Mail-Provider wie AOL, T-Online, Lycos, web.de oder gmx teil.
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Ein wirksamer Schutz gegen die lästigen und kostenverursachenden
Werbebotschaften könne nicht allein mit schärferen Gesetzen erreicht
werden, sagte Karge. Technische Präventionslösungen wie Filter auf
den Servern und den Rechnern der Nutzer seien wesentlich
vielversprechender und effektiver. Bislang hätten sich die Internet-
Unternehmen aber noch nicht auf einen gemeinsamen technischen
Standard geeinigt.
Der "1. Deutsche Anti-Spam-Kongress" folgt dem Vorbild der USA, wo bereits im Januar eine ähnliche Veranstaltung stattgefunden hat. Die grossen Provider AOL, Microsoft und Yahoo haben sich in der Folge zu einer "Anti-Spam-Koalition" zusammengeschlossen. Am Donnerstag, 22. Mai, veranstaltet Yahoo einen europaweiten "Anti-Spam-Tag". Vom deutschen Kongress erhoffen sich die Veranstalter einen Impuls für die europaweite Zusammenarbeit.
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