Internet-Geodienst Foursquare profitiert von Facebook-Konkurrenz
San Francisco/Berlin - Konkurrenz belebt das Geschäft: Nachdem Facebook ankündigte, mit dem Dienst "Places" die lokale Ortung per Handy einzuführen, verzeichnete der Internet-Geodienst Foursquare eine Flut von Neuregistrierungen. Dies teilte Facebook-Gründer Dennis Crowley am Donnerstag (Ortszeit) über Twitter mit.
Offenbar wollten viele der insgesamt mehr als 500 Millionen Mitglieder bei Facebook wissen, wie Foursquare funktioniere, schrieb der Online-Fachdienst "Mashable". Allerdings sage die Zahl der Anmeldungen noch nichts darüber aus, inwieweit der Dienst auf Dauer auch genutzt werde. Mit annähernd drei Millionen Nutzern ist Foursquare sehr viel kleiner als Facebook.
Mit Foursquare wie mit dem zunächst nur in den USA eingeführten Facebook Places kann man Freunden und Bekannten zeigen, wo man sich gerade befindet. Für die Nutzer ist das ein nettes Spiel, wenn sie sich etwa bei Foursquare bei vielen Anmeldungen an einem Ort dort zum "Bürgermeister" erheben können. Für die Werbewirtschaft eröffnen solche Informationen ganz neue Möglichkeiten, um potenzielle Kunden gezielter als bisher zu erreichen. Facebook verzichtet bei seinem Places-Dienst auf die Spielelemente.
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