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Internet-Angebot soll über Konflikt in Dafur aufklären

AFP | 11.04.2007
Bild: Adresszeile eines Internetbrowsers


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Washington (AFP) - Der Internet-Globus Google Earth will künftig mit Luftbildern aus der sudanesischen Krisenprovinz Darfur auf die Folgen des blutigen Konflikts aufmerksam machen. Das neue Angebot ermöglicht kostenfrei den Blick auf zerstörte Wohnhäuser, Schulen und Moscheen, die mit Fakten zur Lage der Provinz, Augenzeugenberichten, Fotos und Landkarten verknüpft sind, wie Google-Mitarbeiter Elliot Schrage am Dienstag (Ortszeit) in Washington mitteilte. Damit solle es Internet-Nutzern ermöglicht werden, "sich die Zerstörung in Darfur vorzustellen und von ihr zu erfahren wie nie zuvor". Darfur-Flüchtling und Rot-Kreuz-Mitarbeiter Dawud Salih erklärte: "Der einzige Weg, das Töten in Darfur zu stoppen, ist es, die Menschen zu informieren."

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Das Darfur-Projekt bei Google Earth wird vom Holocaust Memorial Museum der USA geleitet und soll Luftbilder von 1600 Dörfern der Krisenregion zeigen. Das Museum plant zudem weitere Internet-Angebote, um auf Verbrechen und Völkermord aufmerksam zu machen.

In dem seit vier Jahren andauernden Darfur-Konflikt wurden nach Schätzungen internationaler Organisationen mindestens 200.000 Menschen getötet und mehr als zwei Millionen Menschen in die Flucht getrieben.



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