Internationale Energieagentur warnt vor deutlich höherem Energieverbrauch bis 2030
Vor allem China und Indien bräuchten künftig mehr Energie. Denn wenn die Menschen dort wohlhabender würden, kauften sie mehr Elektrogeräte und Autos und bräuchten zudem mehr Strom für ihre Fabriken und Büros. Dies führe einerseits dazu, dass die Lebensqualität für mehr als zwei Milliarden Menschen in den beiden Schwellenländern besser werde, sagte IEA-Direktor Nobuo Tanaka bei der Vorstellung des Berichts - was ein rechtmäßiges Bestreben sei.
Andererseits sei ein ungebremstes Wachstum des weltweiten Energieverbrauchs "alarmierend" auch für den Rest der Welt. Alle Länder müssten jetzt den Übergang zu einem Energiesystem einleiten, das sicherer sei und weniger Treibhausgase verursache, "ohne die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu gefährden", hieß es in dem Bericht. "Diese Herausforderung wird nirgends schwieriger zu bewältigen und für die übrige Welt wichtiger sein als in China und Indien."
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