Intel zahlt Briten 10.000 Dollar für Elektronik-Zeitschrift
dpa
Hamburg (dpa) - Intel ist auf der Suche nach einem Dokument der eigenen Unternehmensgeschichte fündig geworden. Der weltgrösste Chiphersteller zahle einem Briten 10.000 Dollar für die Originalausgabe der Fachzeitschrift "Electronics" aus den 60er Jahren, berichtete die "New York Times".
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Die Zeitschrift hatte im Jahr 1965 einen Aufsatz von Intel- Mitgründer Gordon Moore veröffentlicht, in dem er sich über die Zukunft der Halbleiterentwicklung äusserte und das später weltberühmte "Moore’sche Gesetz" begründete. Danach verdoppelt sich die Zahl der Komponenten auf einem Computerchip alle anderthalb bis zwei Jahre. Das für Intel selbst für dessen Forschung sowie der ganzen Halbleiterindustrie zum Leitsatz gewordene Gesetz trieb die vergangenen vierzig Jahre die Entwicklung immer leistungsfähiger Prozessoren voran.
Der Zeitung zufolge hatte Intel nicht mehr damit gerechnet, die Original-Ausgabe der Zeitschrift zu bekommen. Doch dann habe sich der britische Techniker David Clark gemeldet, der 40 Jahre lang die Zeitschriften gesammelt hatte. Seine Frau habe ihm wegen seiner Sammelwut das Leben schwer gemacht, aber er habe immer betont, dass die Ausgaben eines Tages sehr viel Geld wert sein würden, sagte Intel-Sprecher Manny Vera der Zeitung.
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