Institut RWI kritisiert Solarförderung als ineffizient
AFP
Berlin (AFP) - Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat das derzeit geltende Verfahren zur Förderung von Photovoltaikanlagen als ineffizient kritisiert. Durch das Erneuerbare Energien-Gesetz von 2004 enstünden hohe Zahlungsverpflichtungen für Stromkunden, heißt es in einer RWI-Studie, die im Januar veröffentlicht werden soll und aus der die "Berliner Zeitung" in ihrer Montagsausgabe vorab berichtet.
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Bereits bis Ende dieses Jahres würden Zahlungsverpflichtungen für Stromkunden von rund 20 Milliarden Euro auflaufen. Nach den derzeitigen Fördersätzen würden diese bis zum Jahr 2010 auf 28 Milliarden Euro anwachsen.
Das EEG garantiert den Betreibern von Solarstromanlagen über 20 Jahre Einspeisevergütungen, die auf die Stromrechnungen der Verbraucher umgeschlagen werden. RWI-Studienleiter Manuel Frondel kritisierte, die EEG-Novelle habe zu einer "starken Stimulation der Nachfrage" geführt, die der Solarindustrie "Traumrenditen" beschere.
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