Institut DIW plädiert für einheitlichen europäischen Strommarkt

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Berlin - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) plädierte dafür, einen einheitlichen europäischen Strommarkt mit einer EU-Regulierungsbehörde zu schaffen. So könne bei einem entsprechenden Ausbau der Stromnetze auch genügend Handel mit den deutschen Nachbarländern ermöglicht werden, sagte DIW- Energieexpertin Claudia Kemfert am Montag in Berlin. Bis ein solcher Markt etabliert sei, sollte die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) geforderte kartellrechtliche Prüfung fortgeführt werden, sagte Kemfert.

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Kemfert hält Preismanipulationen an der Strombörse EEX für möglich. Die Leipziger Börse sei "zu wenig transparent, als dass alle Preisausschläge wirklich erklärt werden könnten", sagte sie. Auf dem deutschen Strommarkt mit nur vier großen Anbietern herrsche zu wenig Wettbewerb. Daher sei "es grundsätzlich möglich, dass Stromkonzerne Angebote strategisch beeinflussen, um die Preise zu bestimmen", erläuterte Kemfert.


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