Industrie und Handel fordern
dpa | 26.10.2005
Heilbronn (dpa) - Die Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hat an CDU und SPD appelliert, bei den laufenden Koalitionsverhandlungen eine "energiepolitische Wende" herbeizuführen. Auf ihrer Sitzung in Heilbronn stellten die 81 deutschen Industrie- und Handelskammern am Mittwoch in einer Erklärung fest, dass dies zur Standortsicherung der vor allem von elektrischer Energie abhängigen Unternehmen dringend notwendig sei. "Wir brauchen einen Energie-Mix von konventioneller Energie, einschliesslich Kernenergie und regenerativer Energie und eine wettbewerbsgerechte, Umwelt schonende und langfristig planbare Energieversorgung der Wirtschaft", heisst es in der "Heilbronner Erklärung".
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Als notwendig werden auch bessere Rahmenbedingungen für Abweichungen vom Tarifvertrag auf betrieblicher Ebene bezeichnet. Als Gegenleistung müssten die Arbeitgeber für längere Arbeits- und Weiterbildungszeiten ohne Lohnausgleich langfristige Investitionszusagen machen. Darüber hinaus müsse der Kündigungsschutz auf Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten beschränkt werden.
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