IEA: "Geopolitische Ungewissheiten" schrauben Ölpreis hoch
Das Wachstum bei der Nachfrage im laufenden Jahr bleibt nach dem Monatsbericht im wesentlichen unverändert bei 1,21 Millionen Fass pro Tag. Der schwache Verbrauch in den OECD-Ländern werde von der starken Nachfrage aus China ausgeglichen. Für 2007 sieht die IEA eine um 1,57 Millionen Barrel täglich steigende Nachfrage voraus, getrieben vor allem vom wieder stärkeren Verbrauch in Nordamerika und Südostasien.
Das Rohölangebot aus Förderländern, die nicht zur Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) gehören, dürfte in den kommenden fünf Jahren um im Schnitt 1,1 Millionen Barrel am Tag (2,0 Prozent) zunehmen, von 51,3 Millionen Barrel 2006 auf 56,7 Millionen im Jahr 2011. Für diesen Zeitraum sagt die IEA um 3,3 Millionen Barrel pro Tag auf 36,3 Millionen Barrel steigende OPEC-Kapazitäten voraus. "Es besteht dabei wenig Zweifel daran, dass die hohen Preise die globale Nachfrage dämpfen werden", so die IEA.
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