IEA bekräftigt Forderung nach Ausbau von Öl-Förderkapazitäten
Die Förderländer investierten zu wenig in die Erschließung neuer Vorkommen und den Ausbau alter Anlagen. "Das gibt uns Anlass zur Sorge." Weltweit gehe das Volumen auf den existierenden Ölfeldern jährlich im Schnitt um fünf Prozent zurück: "Wir registrieren, dass die Fördermenge steil abfällt." Nach Einschätzung Tanakas werden jedes Jahr mehr als 3,5 Millionen Barrel Öl am Tag zusätzlich benötigt, um diese Verluste auszugleichen. Gleichzeitig aber steige die Nachfrage um rund eine Million Barrel am Tag. "Dieses Missverhältnis macht deutlich, wie ungeheuer eng der Markt ist."
Unterdessen hat sich der jüngste Preisrückgang auf den Ölmärkten nach Angaben des Energie Informationsdienstes (EID) vor allem bei leichtem Heizöl niedergeschlagen. 100 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern) kosteten laut EID-Umfrage in der abgelaufenen Woche in 14 Städten durchschnittlich 85,75 Euro. Das waren 5,65 Euro weniger als in der Vorwoche und 12,50 Euro weniger als Anfang Juli, als mit 98,25 Euro der bisher höchste Preis erreicht wurde, heißt es in der aktuellen Ausgabe des Dienstes. Die höchsten Heizölpreise wurden in München mit bis zu 93,90 Euro verzeichnet, die niedrigsten in Rostock (85,50 Euro).
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