Huber lehnt Atommüll-Endlager in Bayern ab

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Bild: Stromleitungen


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Berlin (AFP) - CSU-Chef Erwin Huber hat sich erneut für längere Laufzeiten für Atomkraftwerke ausgesprochen, eine Atommüll-Endlagerung in Bayern aber ausgeschlossen. Es gebe seit 30 Jahren eine politische Entscheidung für den Salzstock im niedersächsischen Gorleben, sagte Huber dem "Bericht aus Berlin" der ARD am Sonntag. "Diese Arbeiten müssen weitergeführt werden." Eine Endlagerung in Bayern als mögliche Alternative zu dem höchst umstrittenen Standort Gorleben würde die Debatte um die Endlagerung wieder um 30 Jahre zurückwerfen. "Macht doch keinen Sinn", sagte Huber.

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Gleichzeitig nannte Huber längere Akw-Laufzeiten eine "sehr wichtige Bedingung" für Koalitionsverhandlungen, falls die Union nach der kommenden Bundestagswahl weiter an der Regierung beteiligt sein werde. Von einer absoluten Notwendigkeit für das Zustandekommen einer Koalition wollte der CSU-Vorsitzende aber nicht sprechen.

Bayerns SPD-Landesvorsitzender Ludwig Stiegler kritisierte Hubers Haltung zur Endlagerfrage. "Typisch CSU. Mist produzieren, aber in Nachbars Garten entsorgen", sagte Stiegler laut einer am Sonntag in München veröffentlichten Mitteilung. "Wer seinen Mist nicht selber entsorgen will, der soll auch keinen machen. Deshalb wird die SPD die Nutzung der Kernkraft beenden." Die CSU verkenne, dass das richtige Konzept für die Zukunft erneuerbare Energien heiße.



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