Hohe Energiepreise treiben Inflation an
Wiesbaden - Die Inflationsrate in Deutschland ist im vergangenen Monat gestiegen. Im Mai hätten die Verbraucher für ihren Lebensunterhalt 1,2 Prozent mehr ausgeben müssen als ein Jahr zuvor. Dies teilte das Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag unter Berufung auf endgültige Zahlen mit. Besonders die Kosten für Strom schnellten in die Höhe.
Wie in den Vormonaten stiegen auch im Mai die Preise für Mineralölprodukte besonders kräftig, wie die Statistiker mitteilten. Bereits seit März 2010 müssen die Verbraucher demnach steigende Energiepreise hinnehmen. Besonders stark habe sich der Preisanstieg bei Mineralölprodukten (plus 17,9 Prozent) auf die Teuerungsrate ausgewirkt. Auch Strom verteuerte sich um 2,9 Prozent.
Die binnen Jahresfrist rückläufigen Preise für Gas (minus 9,3 Prozent) sowie für Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (minus 12,0 Prozent) konnten den Preisanstieg bei den anderen Energieprodukten demnach nicht ausgleichen.
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