Hintergrund: Tanktourismus nach Ost- und Süd-Europa - Benzin im Norden teuer
In der Schweiz sind Benzin und Diesel in den vergangenen Wochen um 20 Rappen (13 Cent) teurer geworden. Umgerechnet muss der Autofahrer 1,05 Euro für Normal- und 1,08 Euro für Superbenzin berappen. Diesel liegt traditionsgemäss über diesen Preisen. Derzeit kostet der Liter etwa 1,11 Euro.
In Österreich sind die Benzinpreise am Dienstagabend um 3 Cent pro Liter angehoben worden. Diesel wurde um 1 Cent teurer. An Selbstbedienungs-Zapfsäulen kosten damit ein Liter Benzin 1,134 Euro, Super 1,154 und Diesel 1,064 Euro.
Anders sieht es in Frankreich aus, wo der Verbraucher in Paris für bleifreies Normalbenzin 1,38 Euro hinblättern muss. Superbenzin kostet 1,45 und Diesel 1,23 Euro. Grob geschätzt sind die Preise an den Tankstellen innerhalb einer Woche um etwa zehn bis 15 Cents gestiegen.
Beim nördlichen Nachbarn Dänemark stieg der Benzinpreis am Donnerstag um 58 Øre (8 Cent) und erreichte für Normalbenzin die Rekordmarke von umgerechnet 1,44 Euro, Super kostete 1,53 und Diesel 1,25 Euro.
In Norwegen, dem drittgrössten Ölexporteur der Welt, kletterte der Preis für Normalbenzin um 68 Øre (9 Cent) auf umgerechnet 1,56 Euro. Ein Liter Super kostete 1,52 und Diesel mit einem Anstieg um 21 Øre (3 Cent) 1,36 Euro.
In den Niederlanden muss für den Liter Normalbenzin 1,479 Euro, für Super 1,533 Euro und für Diesel 1,125 Euro bezahlt werden. Das ist das Ergebnis von Erhöhungen um jeweils zwei Cent am Mittwoch und am Donnerstag. In Belgien stieg der Preis für Superbenzin um 9,3 Cent auf 1,45 Euro, Diesel kostete 1,158 Euro.
Die Preis-Insel in West-Europa ist Luxemburg: Ein Liter Super kostete am Donnerstag 1,109 Euro und Diesel 0,925 Euro.
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