Hintergrund: 14 Raffinerien versorgen Deutschland mit Benzin

dpa | 01.09.2005
Bild: palniki gazowe

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Hamburg (dpa) - In Deutschland arbeiten noch 14 grosse Fabriken, die Rohöl zu Benzin, Heizöl, Diesel oder Kerosin verarbeiten. Bedeutende Standorte sind an der Rheinschiene Godorf, Wesseling und Karlsruhe, in Norddeutschland Heide, Hamburg und Wilhelmshaven und in Bayern Ingolstadt. Dazu kommen in Ostdeutschland die Raffinerien in Leuna und Schwedt, die durch die "Freundschafts"-Pipeline aus Russland versorgt werden.

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Die Raffinerien können jährlich gut 115 Millionen Tonnen Rohöl verarbeiten und waren im vergangenen Jahr zu mehr als 98 Prozent ausgelastet. Angesichts der hohen Nachfrage auf dem europäischen Ölmarkt in Rotterdam verdienten die Raffinerien im vergangenen Jahr ebenso wie im laufenden Jahr gut. Die Benzinfabriken leben von der Marge zwischen dem Rohölpreis, den sie bezahlen müssen, und dem Preis für die Ölprodukte, den sie erlösen können. Diese Marge ist bereits im vergangenen Jahr gestiegen und schiesst durch die jüngsten Preissteigerungen weiter in die Höhe.

Die deutschen Raffinerien beliefern überwiegend den deutschen Markt, sind aber auch eingebunden in ein vielfältig verflochtenes System der europäischen Mineralölversorgung. So importierte Deutschland im vergangenen Jahr mehr als 34 Millionen Tonnen Ölprodukte und exportierte gleichzeitig 24 Millionen Tonnen.



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