Hildegard Müller wechselt in Hauptgeschäftsführung des BDEW
Sie freue sich auf ihre neue Aufgabe, erklärte Müller weiter. Sie dankte zudem "all denjenigen, die mich in den vergangenen Jahren so vielfältig unterstützt und die mir ihr Vertrauen entgegengebracht haben." Sie fügte hinzu: "Dies betrifft insbesondere meine Zeit als Mitglied des Deutschen Bundestages." Gerne hätte sie sich daher erneut um ein Mandat in Düsseldorf beworben.
Die Energie- und Wasserwirtschaft-Unternehmen stehen seit Monaten am Pranger: Einerseits steigen die Energiepreise stetig, andererseits fahren viele Unternehmen Rekordgewinne ein. Der BDEW suchte Zeitungsberichten zufolge eine Person, die die Belange der Branche in der Öffentlichkeit glaubhaft vermitteln kann und zugleich der Politik als Ansprechpartner dient. Zuvor habe sich die Suche als schwierig erwiesen.
Der BDEW vertritt nach eigenen Angaben rund 1800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht demnach von lokalen und kommunalen Betrieben über regionale bis hin zu überregionalen Anbietern. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und 60 Prozent der Abwasser-Entsorgung in Deutschland. Der BDEW wurde im Herbst 2007 durch die Fusion von fünf Einzelorganisationen gegründet.
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