Helgoland bekommt Festland-Stromanschluss per Seekabel

dpa, ddp
Bild: Leuchtturm


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Nordenham - Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland bekommt ihren Strom zukünftig vom Festland. Dazu soll im Auftrag des Energiekonzerns E.ON Hanse voraussichtlich im Frühjahr ein fast 53 Kilometer langes Seekabel verlegt werden, wie die Norddeutsche Seekabelwerke GmbH am Donnerstag mitteilte. Bisher erzeugten die Insulaner ihren Strom mit Dieselaggregaten, deren störungsfreier Betrieb langfristig nicht mehr sichergestellt ist.


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Die Kosten für den Anschluss der Nordseeinsel an das Stromnetz auf dem Festland sollen rund 20 Millionen Euro betragen. Der Anschluss an das Stromnetz wird in St. Peter-Ording erfolgen. Das Seekabel produziert NSW, den Angaben zufolge, komplett in einem Stück. Das 30-Kilovolt-Kabel wird von dem über 90 Meter langen Spezialschiff "Nostag 10" verlegt werden. NSW wird nach Unternehmensangaben auch mehrere Offshore-Windparks mit Seekabeln ausrüsten.

Helgoland hat rund 1400 Einwohner und gehört zum schleswig-holsteinischen Kreis Pinneberg. Die heutige Hauptinsel war früher mit der vorgelagerten Düne über einen Wall verbunden. In der Silvesternacht des Jahres 1720 zerstörte eine Sturmflut die natürliche Verbindung zwischen Hauptinsel und Düne.



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