Heizungsableser sind oft zu teuer: Angebote vergleichen!
Berlin - Die gemeinnützige Berliner Gesellschaft co2online bietet auf ihrer Homepage heizspiegel.de eine Übersicht aller Heizungsablesefirmen zum kostenlosen Download an. Für Vermieter sei es damit möglich, gezielt Angebote einholen und die Preise vergleichen zu können, teilte co2online mit.
Hintergrund sei eine Untersuchung der Gesellschaft, der zufolge deutsche Mieter 195 Millionen Euro jedes Jahr zu viel für den Service der Ablesefirmen zahlen. "Dass manche Mieter für eine identische Dienstleistung teilweise dreimal so viel bezahlen wie andere, ist nicht nachvollziehbar", sagt co2online-Geschäftsführer Johannes Hengstenberg.
Dem Manager zufolge haben bislang rund 35.000 Verbraucher das Angebot von heizspiegel.de für ein kostenloses Heizgutachten genutzt. Dieses zeige unter anderem, wie viel Euro sie für den Ablesedienst zu viel bezahlen - und wo weitere Überzahlungen bei den Heizkosten lauern.
Mietern empfiehlt Hengstenberg, den Vermieter zu bitten, gezielt Angebote von Ablesefirmen aus der Region einzuholen und den günstigsten Anbieter zu beauftragen. Die Kommunikation mit dem Vermieter erleichtere ein vorformulierter Musterbrief auf heizspiegel.de.
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