Heizkesselaustausch spart Geld und wird staatlich gefördert
Berlin - Selbst wenn die bestehende Heizanlage noch intakt ist, kann sich die Anschaffung eines neuen Heizkessels lohnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". Laut Testbericht könne ein neuer Heizkessel dem Hauseigentümer bis zu 1000 Euro und mehr im Jahr an Heizkosten sparen. Wer dabei auf Erneuerbare Energien setzt, wird zusätzlich vom Staat bezuschusst. Das Bundesland Sachsen zahlt sogar eine Abwrackprämie in Höhe von 1250 Euro für alte Heizkessel.
Den Testern zufolge rechnet sich kaum eine Energiesparmaßnahme so schnell wie der Austausch des alten Heizkessels. In den meisten Fällen habe der Hausbesitzer die Kosten in acht bis zehn Jahren wieder herein geholt. Dagegen produzierten veraltete Kessel mehr Wärme als nötig und verheizen so sinnlos Energie und Geld. Laut "Finanztest" verliert ein 30 Jahre alter Standardkessel täglich eine Wärmemenge, die etwa 2,5 Liter Heizöl entspricht. Laufe der Kessel das ganze Jahr, weil er auch für das warme Wasser im Haus sorgt, würden bei einem Preis von 65 Cent pro Liter Heizöl fast 600 Euro im Jahr verschwendet.
Das Bundesland Sachsen will in diesem Sinne den Austausch alter Heizungskessel gegen effizientere Anlagen finanziell unterstützen. Als "Abwrackprämie" werden 1250 Euro bezahlt Der Austausch von Heizungskesseln wird jedoch nur in Fällen unterstützt, in denen der Hauseigentümer nicht bereits gesetzlich zum Austausch verpflichtet ist.
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