Heidelberger Ex-Oberbürgermeisterin erhält Umweltpreis
Die frühere Oberbürgermeisterin Beate Weber (SPD) sei während ihrer 16-jährigen Amtszeit die "treibende Kraft in Sachen Klima- und Umweltschutz" gewesen. Bereits im Jahr 1991 habe die Stadt Heidelberg Bürger und Stadtplaner motiviert, den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid zu senken. Innerhalb weniger Jahre sei der Klimagas- Ausstoß für städtische Liegenschaften von 39 000 Tonnen auf 25 400 Tonnen pro Jahr zurückgegangen. Während der Amtszeit der heute 63 Jahre alten Politikerin habe Heidelberg "Maßstäbe im kommunalen Umweltschutz" gesetzt.
Die DBU würdigte auch die Verdienste von Köhler (53) und Schmitt (76) um den Klimaschutz. Die beiden Preisträger hätten mit der im hessischen Schwalmstadt ansässigen mittelständischen Firma Konvekta einen wesentlichen Beitrag geleistet, Kohlendioxid als Kältemittel für Fahrzeug-Klimaanlagen marktreif zu machen. Noch heute entwichen aus undichten Klimaanlagen Kältemittel, die mitverantwortlich für den Treibhauseffekt seien. Durch den Einsatz alternativer Kältemittel könnte der Kohlendioxid-Ausstoß von rund 2,5 Millionen sparsamen Kleinwagen kompensiert werden, erklärte die DBU. Der frühere Konvekta-Entwicklungsleiter Schmitt ist heute Direktor des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität Braunschweig.
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