HB: Stromnetze geraten immer häufiger an ihre Belastungsgrenzen

dpa, Verivox
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa-AFX) - Die Stromkonzerne kommen mit dem dringend erforderlichen Ausbau der Übertragungsnetze einem Bericht des Handelsblatts zufolge kaum nach. In ihren Berichten zum Netzausbau, die der Zeitung (Donnerstagsausgabe) in Auszügen vorliegen, warnen die Energiekonzerne deutlich vor Engpässen. Die Unternehmen müssen die Berichte der Bundesnetzagentur am Freitag vorlegen. In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Zahl der dokumentierten kritischen Situationen bereits spürbar gehäuft, berichtet die Zeitung.

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Große Probleme bereitet den Netzbetreibern der Zeitung zufolge die Integration des wachsenden Windenergie-Anteils. Immer häufiger müssen sie die Leistungen konventioneller Kraftwerke drosseln, damit Windstrom noch aufgenommen werden kann, ohne die Systemsicherheit zu gefährden. Die Vattenfall Europe Transmission GmbH zählte nach eigenen Angaben 2006 noch 80 Tage mit kritischen Situationen. Im vergangenen Jahr waren es bereits 155 Tage. Während der ersten 29 Tage des Jahres 2008 war es bereits an 28 Tagen kritisch. "Der Ausnahmefall ist bei uns die Regel geworden", sagte Wolfgang Neldner, Geschäftsführer bei Vattenfall Europe Transmission, dem Handelsblatt.


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