HB: EU lockert Schutzklausel bei Energie

dpa-AFX | 08.10.2008
Bild: Bücherregalreihe

Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Düsseldorf - Die Europäische Union rückt einem Pressebericht zufolge von dem Ziel ab, Investitionen von Energieversorgern aus Drittstaaten zu beschränken. Vor dem Treffen der Energieminister am Freitag in Luxemburg zeichne sich eine Mehrheit für die Lockerung der sogenannten Gazprom -Klausel ab, schreibt das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) mit Verweis auf Brüsseler Ratskreise. Neben Deutschland wollten sich demnach auch Großbritannien und Tschechien für liberale Regeln aussprechen. Polen und die baltischen Länder hätten ihren Widerstand gegen die geplante Lockerung aufgegeben.


- Anzeige -

Die offiziell Drittstaaten-Klausel genannte Regel ist Teil des Energiepakets der EU-Kommission, über das der Energieministerrat am Freitag berät. In der Praxis wendet sie sich vor allem gegen den russischen Gasmonopolisten Gazprom, weshalb sie meist nur "Gazprom-Klausel" genannt wird. Nach dem Entwurf der Brüsseler Behörde sollte es Investoren aus Drittstaaten grundsätzlich verboten werden, Energie-Übertragungsnetze in der EU zu kontrollieren. Ausnahmen sollten nur möglich sein, wenn dies ein Abkommen zwischen der EU und dem betreffenden Land ausdrücklich erlaubt.



Weitere Nachrichten vom 08.10.2008

Anzeige
Mit RWE SmartHome bis zu 40% Energie sparen, unab­hängig vom Stromanbieter Zu den Aktionsangeboten
Verivox ist TÜV-geprüft
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Wechseln leicht gemacht
Herr Müller zeigt, wie's geht.
Herr Müller
Tarifwechsel ganz einfach
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen