Handynutzung im Ausland noch immer überteuert
AFP, Verivox
Brüssel (AFP) - Die EU-Kommission macht Druck auf die Mobilfunkkonzerne, die Preise für die Handynutzung im Ausland weiter zu senken. Die europäische Medienkommissarin Viviane Reding kritisierte am Donnerstag in Brüssel, Anrufe würden den Kunden auf Minutenbasis in Rechnung gestellt. "Zum Beispiel wird einem Kunden für ein 20-Sekunden-Gespräch eine ganze Minute berechnet." Ob neue Vorschriften nötig sind, will Reding Ende des Jahres entscheiden.
- Anzeige -
Sorgen machen der Luxemburger Kommissarin auch weiter die hohen Tarife für SMS und Datendienste im Ausland. Die EU hatte die Preise für die Handynutzung im Ausland im vergangenen Sommer gedeckelt. So dürfen abgehende Gespräche in einem Netz im EU-Ausland einschließlich Mehrwertsteuer nicht mehr als 58 Cent pro Minute kosten.
Weitere Nachrichten vom 18.01.2008
- Deutsche Telekom will 4.000 neue Mitarbeiter einstellen
- Bulgarien unterzeichnet Energieabkommen mit Russland
- Bundesnetzagentur genehmigt Netzentgelte von Übertragungsnetzbetreibern
- Spanische Telefonica erhöht Beteiligung an China Netcom
- Bundesregierung steht zur Erforschung CO2-freier Kohlekraftwerke
- T-Mobile bietet Tagesflatrate für mobiles Surfen an
- Gabriel fordert Sozialtarife bei Stromversorgern
- Netzagentur: Eine Million Stromkunden wechselten 2007 den Anbieter
Surf-Tipps

