Handyabsatz 2004 soll auf 610 Millionen steigen
Während der Handyabsatz steigt, sinken die Preise, was vor allem der Branchenriese Nokia zu spüren bekommt. Nokia rechnet im Laufe des Jahres mit Schwierigkeiten in Hinsicht auf seine Profitabilität, da durch die Ausrichtung auf billigere Produkte aufgrund des Wettbewerbsdrucks die Gewinnmargen leiden würden. Der finnische Mobilfunkausrüster hatte in dieser Woche für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang von fünf Prozent auf 6,64 Mrd. Euro sowie ein Gewinnplus von vier Mio. Euro auf 135 Mio. Euro gemeldet. Nokia hatte im zweiten Quartal 45,4 Mio. Handys verkauft.
Sony Ericsson hatte in dieser Woche mit einem 55-prozentigen Zuwachs bei den Handy-Absatzzahlen aufwarten können. Insgesamt konnte das Unternehmen im zweiten Quartal 10,4 Mio. Geräte verkaufen. Sony Ericsson hatte ausserdem sein Q2-Ergebnis mit 89 Mio. Euro ins Plus drehen und den Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro steigern können.
Der japanische Elektronikkonzern Samsung, der heute, Freitag, seine Quartalszahlen veröffentlichte, konnte seine Gewinne auf 3,13 Bio. Won (2,17 Mrd. Euro) fast verdreifachen. Der Umsatz legte ebenfalls deutlich um 52 Prozent auf 14,98 Bio. Won (10,4 Mrd. Euro) zu. Die Handysparte konnte mit einem Umsatzplus von 65 Prozent auf 4,61 Bio. Won (3,2 Mrd. Euro) aufwarten. Aufgrund der grossen Nachfrage vor allem aus China rechnet Samsung für das Gesamtjahr mit 86 Mio. verkauften Geräten (plus 51 Prozent). Im zweiten Quartal hatte der Konzern 23 Mio. Handys absetzen können.
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