Handy und Internet heben Grenze zwischen Beruf und Freitzeit auf
Berlin - Für immer mehr Menschen verwischt durch Handy und Internet die Grenze zwischen ihrer Arbeit und dem Privatleben: Laut einer Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom sind zwei Drittel der Berufstätigen auch am Feierabend regelmäßig für Kunden, Kollegen oder den Chef per Internet oder Handy erreichbar.
Gleichzeitig verwenden gut vier von zehn Menschen (43 Prozent) das Internet während der Arbeit für private Zwecke.
Das Verschwinden der Grenzen zwischen Beruf und Freizeit sehen die meisten Menschen mit gemischten Gefühlen. 53 Prozent sagten in der Umfrage, der Umstand habe gleichermaßen gute wie schlechte Seiten. Für 31 Prozent der Befragten überwiegen die positiven Seiten, 16 Prozent bewerten die Entwicklung eher negativ.
Vorteile sehen laut Bitkom vor allem berufstätige Frauen, die zu mehr als 37 Prozent das Verschmelzen von Arbeits- und Privatleben begrüßen - gegenüber knapp 27 Prozent bei den berufstätigen Männern.
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