Handy-Markt bricht weiter ein - Nokia wird noch pessimistischer
New York - Der Handy-Marktführer Nokia
Nach einer verschreckten Reaktion der Anleger gewann die Aktie aber bis Handelsschluss knapp 4,5 Prozent auf 11,07 Euro hinzu. Nach Ansicht von Börsianern waren schlechte Nachrichten nach den jüngsten Negativmeldungen der Nokia-Konkurrenten bereits erwartet worden. Positiv wiege dagegen Nokias Ankündigung, die Absatzflaute im kommenden Jahr für eigene Marktanteilsgewinne nutzen zu wollen, ausdrücklich auch bei den margenträchtigen Smartphones. "Ich glaube, wir werden unsere Position an mehreren Fronten stärken", sagte Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo.
Für das laufende vierte Quartal traut sich der Konzern jedoch keine Aussage über seinen Anteil am Gesamtmarkt zu. Im dritten Quartal kamen 38 Prozent aller Handys vom Branchenprimus. Für die Handyhersteller ist der Marktanteil sehr bedeutsam, vor allem seitdem verstärkt Billiggeräte nachgefragt werden. Nur durch hohe Stückzahlen lassen sich die Entwicklungskosten in der kurzlebigen Industrie wieder hereinholen. Zuletzt hatte Nokia an Marktanteil verloren, gleichzeitig sanken die durchschnittlichen Gerätepreise.
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