Handy-Absatz Ende 2009 wieder gestiegen
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Paris - Die Handyverkäufe haben erstmals seit mehr als einem Jahr zum Jahresende 2009 wieder angezogen. Getrieben durch neue Smartphone-Modelle seien im vierten Quartal weltweit 324 Millionen Geräte verkauft worden und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die US-Marktforschungsfirma Strategy Analytics am Freitag mit. Dies bedeute das "Ende der Rezession" in der Handy-Branche. Für das erste Quartal 2010 erwarteten die Marktbeobachter ein Plus von acht Prozent bei den Handy-Verkäufen.
Angesichts der Wirtschaftskrise verbuchte die Branche im Gesamtjahr 2009 ein klares Minus: Der Handyabsatz sank um 3,9 Prozent auf 1,13 Milliarden Mobiltelefone. Größter Anbieter blieb der finnische Nokia-Konzern mit einem Marktanteil von 38,1 Prozent. Samsung aus Südkorea folgte auf Platz zwei mit 20,1 Prozent und den dritten Rang nahm dessen heimischer Konkurrent LG Electronics mit 10,4 Prozent ein. Das schwedisch-japanische Joint Venture Sony Ericsson kam nur noch auf fünf Prozent und Motorola aus den USA rutschte auf 4,9 Prozent ab. Apple mit seinem medienwirksamen iPhone konnte sich leicht auf drei Prozent verbessern.
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