Handelsblatt: Telekom weist Fehler in Spitzelaffäre zurück
AFP
Düsseldorf (AFP) - Die Deutsche Telekom sieht einem Zeitungsbericht zufolge keine Notwendigkeit zu Konsequenzen aus der Spitzelaffäre. Die Konzernführung weise in einem dreißigseitigen Bericht, den die Bundesregierung bei Konzernchef René Obermann angefordert hatte, Mängel am eigenen Datenschutzsystem zurück, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Branchenkreise.
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Demnach bietet das Telekom-System einen wirkungsvollen Datenschutz und erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben. Die Telekom wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zur Vorlage des Berichts äußern. Das Bundesinnenministerium plant nach Informationen des "Handelsblatt" noch im Juli ein weiteres Krisentreffen mit Branchenvertretern.
Der Bonner Konzern hatte im Mai eingeräumt, dass zwischen 2005 und 2006 Telefondaten ausspioniert wurden, um die Veröffentlichung vertraulicher Informationen zu unterbinden. Daraufhin hatten Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Obermann im Juni eine Bestandsaufnahme vereinbart, um aus der Spitzelaffäre mögliche Konsequenzen abzuleiten. Die Telekom stellte den Bericht am vergangenen Mittwoch vor.
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