"Handelsblatt": E.ON und RWE bieten für britische Akw-Standorte

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Düsseldorf - Die beiden Energiekonzerne E.ON und RWE haben nach Informationen des "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) gemeinsam erste Angebote für drei Kernkraftwerks-Standorte in Großbritannien abgegeben. Die britische Atombehörde NDA habe die mit Spannung erwartete Versteigerung der Grundstücke, an denen die Käufer neue Anlagen errichten dürfen, vor einigen Tagen im Internet gestartet, hieß es in dem Bericht. In Branchenkreisen werde mit einem lebhaften Wettbewerb gerechnet. Die Auktion könne sich deshalb noch Wochen ziehen.


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Die Teilnehmer seien zur Vertraulichkeit verpflichtet. Sprecher von E.ON und RWE hätten deshalb auf Anfrage auch einen Kommentar abgelehnt. In Unternehmenskreisen werde aber bestätigt, dass sie sich an der Auktion beteiligen und für alle drei Standorte bieten. Die beiden deutschen Konzerne hatten dem Bericht zufolge vor wenigen Wochen überraschend eine Allianz für den Neubau britischer Kernkraftwerke geschlossen. Sie wollten so die Chancen, überhaupt zum Zuge zu kommen, erhöhen und die Risiken der Investitionen teilen. Sollten sie bei der Auktion den Zuschlag für ein, zwei oder sogar drei Standorte erhalten, kämen schließlich noch Milliarden-Kosten für den Bau der Reaktoren hinzu.



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