Handelsblatt: EON ist bei Netzverkauf schon sehr weit
Düsseldorf - Einem Pressebericht zufolge kommt das Energieunternehmen E.ON auch beim von der EU-Kommission verlangten Verkauf seines Hochspannungsnetzes zügig voran. Das "Handelsblatt" (Freitag) berichtete unter Berufung auf Branchenkreise, dass der Versorger mit dem niederländischen Netzbetreiber Tennet in fortgeschrittenen Gesprächen sei. Man rechne nicht mehr damit, dass E.ON noch ein formelles Auktionsverfahren eröffne, sondern direkt an die Niederländer verkaufe. Der Wert der 10.700 Kilometer langen Leitungen wird auf fast eine Milliarde Euro geschätzt.
Am Donnerstag hatte der Konzern einen Tausch von Stromproduktion mit dem französischen Stromriesen Electricité de France (EdF)
Weitere Nachrichten vom 02.10.2009
- Informelles Treffen: EU will einheitliche CO2-Besteuerung
- Weltgaskonferenz: Gasbranche sucht nach Kontinuität
- Zeitdruck für Stilllegung von Asse wächst
- "Chip" testet Betriebssysteme: Windows 7 besser als Mac OS und Linux
- Neuer bundesweiter Stromanbieter: HitStrom
- VZ rät: Stromvertrag kritisch unter die Lupe nehmen und vergleichen
- BNetzA: EEG-Umlage muss nachvollziehbar sein
- Technische Richtlinie zur Internet-Sperre keine Verschlusssache mehr
- Unerschlossene Erdgas-Vorräte in Niedersachsen vermutet
- Frankreich will Laufzeit alter AKW auf 40 Jahre verlängern
- Verbesserter Dollarkurs lässt Ölpreise leicht sinken

