"Handelsblatt": Energieversorger bangen um Netze
Düsseldorf - Einem Pressebericht zufolge müssen die großen Energieriesen wie E.ON
"Es wird einen regen Wettbewerb um die Konzessionsverträge geben", sagt VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck der Zeitung. "Die großen Versorger müssen mit dem Verlust von Marktanteilen rechnen." Insbesondere die Branchenführer E.ON und RWE stehen demnach unter Druck. "Der Abschluss von Konzessionsverträgen ist kein Selbstläufer mehr, der Wettbewerb ist härter geworden", bestätigte ein RWE-Sprecher der Zeitung. Der Konzern kämpfe aber um die Netze und sei in "intensiven Gesprächen mit den Kommunen".
In den Jahren 2010 bis 2013 laufen dem Bericht zufolge flächendeckend Konzessionsverträge aus, die seit Jahrzehnten die Grundlage für die Versorgung mit Energie legen - nach Schätzungen in Branchenkreisen dürfte rund ein Viertel betroffen sein. Allein in Nordrhein-Westfalen, dem Stammgebiet von RWE, laufen nach einer jüngsten Aufstellung der Landesregierung 147 Konzessionen für Strom und 73 für Gas bis 2013 aus. Konkurrent E.ON ist besonders stark in Schleswig-Holstein betroffen, wo fast alle Verträge fällig sind. In Ostdeutschland, wo nach Angaben des VKU rund 50 Prozent der Konzessionen neu verhandelt werden, sind beide Konzerne aktiv. Aber auch die Energie Baden-Württemberg EnBW
Weitere Nachrichten vom 28.07.2009
- Das RWE Transportnetz Gas erhält neuen Namen: "Thyssengas"
- Vodafone-Chairman beendet Spekulationen über T-Mobile-Kauf
- Schädlinge auf dem Computer - Warnzeichen erkennen
- Wärmepumpen in Neubauten immer beliebter
- StudiVZ strebt Datenschutz-Siegel an
- Stromrechnung wird durch Klimaanlage stark belastet
- Russland und Venezuela erweitern Kooperation im Energiesektor
- Studie: Jeder zweite Deutsche Mitglied in sozialem Netzwerk
- US-Ölpreis hat sich über der Marke von 68 US-Dollar gehalten

