Handelsblatt: Einstiegs-Pläne der Telekom bei der OTE drohen zu scheitern
dpa
Düsseldorf (dpa-AFX) - Die Einstiegs-Pläne der Deutschen Telekom beim griechischen Konkurrenten OTE sind laut einem Pressebericht ins Wanken geraten. Die Gespräche mit der Regierung in Athen würden derzeit "sehr schwierig verlaufen", meldet das "Handelsblatt" am Mittwoch in einem Vorab-Bericht. Strittig sei vor allem die künftige Führung des Anbieters. Die Telekom beanspruche die Managementkontrolle, um OTE auch ohne den Erwerb der Mehrheit in ihrer Bilanz konsolidieren zu können, hieß es in dem Bericht.
Die Griechen würden dagegen als größter Einzelaktionär weitreichende Mitspracherechte fordern. Dabei gehe es um Fragen der Tarifpolitik, strategischen Allianzen und um die Investitionsentscheidungen, hieß es. Am heutigen Mittwoch habe die Telekom noch einmal einen Formulierungsvorschlag zur Besetzung des Managements unterbreitet. Morgen will das griechische Wirtschaftsministerium laut "Handelsblatt" einen Gegenvorschlag vorlegen.
Es liegt in der Natur von Verhandlungen, dass sie schwierig sein können, insbesondere wenn man jetzt an zentrale Punkte kommt, wird ein Telekom-Sprecher in dem Blatt zitiert. Der an den Verhandlungen beteiligte griechische Verkehrsminister Kostas Chadzidakis soll ein Scheitern der Gespräche nicht ausgeschlossen haben.
Die Deutsche Telekom hatte Mitte März bekannt gegeben, dass sie für 2,5 Milliarden Euro von der griechischen Investmentgesellschaft Marfin 20 Prozent an OTE erwerben wird. Der Kauf steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die Telekom mit der griechischen Regierung einigt.
Weitere Nachrichten vom 23.04.2008
- Vattenfall-Vorstand Cramer regt "Masterplan Energie" für Hamburg an
- Bundesnetzagentur bereitet Auktion von Funkfrequenzen vor
- Sparsamere Handy-Käufer lassen Gewinn bei Sony Ericsson schrumpfen
- RWE: Bedauern Ausscheiden von Strategievorstand Bonekamp
- Microsoft testet neuen Internet-Service
- Zwei Drittel der Jugendlichen haben Fernseher und PC
- Deutliche Sparpotenziale bei Strom und Gas
- Blackberry-Hersteller RIM errichtet Forschungszentrum in Bochum
- BEE: Spekulation über Energielücke ist Angstkampagne
- Rumänisches Atomkraftwerk wegen Sturms vorübergehend abgeschaltet
- Verband: Staatsanteil an Stromrechnung verdoppelt
- Zeitung: Telefónica prüft Kauf von KPN
- Chinas Kohlereserven reichen nur noch für zwölf Tage
- Yahoo! mit Gewinn über Erwartung - Tauziehen offen
- Ölpreis nach Rekordjagd kaum verändert
- Netzagentur will im Sommer Rahmenbedinungen für Netzinvestitionen schaffen
- E.ON, Areva und Siemens schließen Partnerschaft für Atomkraftwerksbau
Surf-Tipps
Aktionen
Wechseln über Verivox
Die Nummer 1 im Energiebereich stellt sich vor: Verivox ist das größte unabhängige Vergleichsportal für Energie in Deutschland. Daneben bietet Verivox

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
MeinVerivox
- Benachrichtigungen verwalten
- Wechselaufträge verfolgen
- Verivox weiterempfehlen
