Hamburger Aluminium-Werk demonstriert gegen zu hohe Strompreise

dpa
Bild: Stromleitungen


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Hamburg (dpa) - Rund 600 Mitarbeiter des Hamburger Aluminium- Werks (HAW) und des benachbarten Walzwerks haben am Montagmorgen gegen die Preispolitik des Stromversorgers Hamburgische Electricitäts-Werke (HEW) demonstriert. Auf dem Alten Sommerdeich in Finkenwerder montierten sie 500 Kreuze aus Aluminium. Danach zogen die Arbeiter auf einen Zuläufer für die Autobahn A 7 und behinderten den Berufsverkehr. Zudem fuhr ein Tross von rund 70 Mitarbeitern mit zwei Bussen vor die HEW-Zentrale.

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"Wir möchten erreichen, dass die Stromanbieter ihre Preispolitik überdenken", sagt Walter Wehrenberg, ehemaliger stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des HAW. "Wir wollen eine Überlebenschance für unser Unternehmen. Für so grosse Industriegewerbe mit dieser hohen Stromabnahme müssen andere Preise gelten, als für Normalkunden." Die Demonstranten fordern eine Preissenkung für Strom von 40 Euro auf 30 Euro pro Megawattstunde.

Das HAW ist der grösste industrielle Stromabnehmer in Hamburg. Von einer Schliessung des Werkes mit 500 Beschäftigten wären auch das benachbarte Walzwerk mit ebenso vielen Arbeitsplätzen und diverse Zulieferer betroffen. Weitere Protestaktionen des HAW sind geplant. In einen Streik wird es aber nicht münden. "Wir werden nicht selbst unsere Arbeitsplätze gefährden", sagt Walter Wehrenberg.



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