Guttenberg fordert Stromkonzerne zu Preissenkungen auf
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Düsseldorf - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Stromkonzerne wegen der gesunkenen Kosten für Emissionszertifikate zu Preissenkungen aufgefordert. "Die Energieversorger sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen, die deutlich gesunkenen Preise an der Strombörse schnell an die Verbraucher weiterzugeben", sagte er dem "Handelsblatt" (HB/Dienstagausgabe). Dies wäre gerade in Zeiten der Krise eine weitere wichtige Entlastung. Gleichzeitig plädierte Guttenberg für längere Laufzeiten bei Atomkraftwerken. Der Neubau von Kernkraftwerken sei aber keine Option.
Eine große Zukunft sieht Guttenberg in den erneuerbaren Energien. Daher sollte das parlamentarische Verfahren für das Energieleitungsausbaugesetz möglichst bald abgeschlossen werden, damit mit dem Netzausbau begonnen werden könnte. Die Gründung einer zentralen Netzgesellschaft würde wichtige Synergieeffekte und Kostensenkungen bringen. "Wir führen hierzu intensive Gespräche, die noch nicht beendet sind", sagte der Wirtschaftsminister. Eine staatliche Beteiligung an einer Netzgesellschaft sei aber nicht nötig.
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