Grundeigentümer strengen Musterverfahren gegen E.ON Hanse an
dpa | 17.02.2005
Hamburg (dpa) - Die Grundeigentümer-Verbände in Hamburg und Schleswig-Holstein strengen angesichts jüngster Gaspreiserhöhungen ein Musterverfahren gegen den Versorger E.ON Hanse an. Die Verbände hofften, dass sich ein Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn in der Rechtsprechung durchsetzen werde, wonach Versorger zur Offenlegung ihrer Kalkulation gezwungen werden, teilte der Grundeigentümer- Verband Hamburg am Donnerstag mit.
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Er verwies darauf, dass E.ON Hanse eine quasi Monopolstellung in den beiden Bundesländern habe. "Die Preise werden durch keinerlei Gremien kontrolliert und können nur noch von den Gerichten aufgehalten werden", sagte Verbandsvorsitzender Heinrich Stüven. Gasverbraucher sollten Abschlagszahlungen und Endabrechnung nur unter Vorbehalt bezahlen.
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