Grüne wollen Energiekonzerne bei Asse-Sanierung in Pflicht nehmen

dpa
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Ulm/Hannover (dpa) - Bei der Sanierung des maroden Atommülllagers Asse in Niedersachsen wollen die dortigen Grünen Energiekonzerne wie die Karlsruher EnBW finanziell in die Pflicht nehmen.

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"Die Verursacher des Atommülls wie die EnBW und ihre Rechtsvorgänger müssen sich an den Kosten der Sanierung von Asse beteiligen", sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Landtag in Hannover, Stefan Wenzel, der "Südwest Presse" in Ulm (Mittwoch). Nach Angaben der Zeitung werden 50 Prozent des in Asse gelagerten schwach und mittel radioaktiven Mülls dem Forschungszentrum Karlsruhe zugerechnet.

Die für die Atomaufsicht zuständige Landesumweltministerin Tanja Gönner (CDU) sagte, die aus Baden-Württemberg angelieferten Abfälle seien ordnungsgemäß an den Bund übergegangen und danach eingelagert worden. Nach einem Bericht des niedersächsischen Umweltministeriums weist das Atomlager Asse eklatante Sicherheitsmängel auf. Bundesumweltminister Siegmar Gabriel (SPD) nannte Asse "die problematischste kerntechnische Anlage in ganz Europa".



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