Grüne erinnern an Reaktorunfall in Tschernobyl - Kernkraft riskant
Die Bundes-Grünen forderten zum Jahrestag des Tschernobyl- Unfalles, die Reaktoren Biblis A und B sowie die Kernkraftwerke in Neckarwestheim und Brunsbüttel beschleunigt abzuschalten. Parteichef Reinhard Bütikofer sagte in Berlin, die Katastrophe sei "dauerhafte Mahnung an alle Verantwortlichen, das unbeherrschbare Atomrisiko nicht länger als unbedingt nötig zuzumuten".
Nach Ansicht der hessischen Grünen hat der Unfall ebenso wie andere Zwischenfälle in Atomkraftwerken gezeigt, dass es keinen absoluten Schutz vor austretender Radioaktivität gibt. Die Forderung von CDU und FDP nach längeren Laufzeiten für Reaktoren sei daher ein Irrweg. Erneuerbare Energien schaffen nach Darstellung Hammanns zudem wesentlich mehr Arbeitsplätze als Kernkraft und Kohle. Regenerative Energien beschäftigten in Deutschland inzwischen 160 000 Menschen, Kohle und Kernkraft zusammen nur 50 000.
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