Griechen dürfen wieder mehr Geld überweisen

Athen - Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos beschloss eine weitere Entspannung der griechischen Kapitalverkehrskontrollen und sorgt damit für mehr Spielraum bei Auslandsüberweisungen. Demnach dürfen die Griechen bald bis zu 1000 Euro, statt bisher 500 Euro, monatlich ins Ausland überweisen.

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Bild: Griechische 1-Euro Münze vor griechischer Flagge Bild: ©Stephan Bock/iStock/thinkstock.de / Text: dpa

Auch sollen sie Kredite wieder frühzeitig ablösen können - allerdings nur bis zu 50 Prozent der Kreditsumme, wie der griechische Fernsehsender Skai berichtet. Darüber hinaus werden die Kontrollen für die Überweisung höherer Geldbeträge durch Unternehmen gelockert.

Die Kapitalverkehrskontrollen waren in Griechenland im Juni 2015 eingeführt worden. Damals herrschte europaweit die Diskussion um den Grexit (den Austritt Griechenlands aus dem Euro). Mit umfassenden Kapitalkontrollen versuchte die griechische Regierung daraufhin, einen Run auf die Banken und damit deren Kollaps zu verhindern. Eine der Restriktionen trifft die Bürger des Landes bis heute besonders hart: Sie dürfen weiterhin nur 420 Bargeld pro Woche abheben.

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